Die Zeit nach der Gründung bis 1999 Seite 4

Sankt Florian

Einsatzfahrzeug der F.F. Landkirchen 1942


Nachdem der grausame Krieg endlich vorbei war, passierte bei der Feuerwehr wenig. Man war bei Einsätzen zwar aktiv, aber eine straffe Ordnung und Disziplin waren nicht vorhanden. Dennoch muß man es den Kameraden hoch anrechnen, daß sie die Freiwilligkeit nie aufgegeben hatten. Die Gründung einer Zwangswehr haben sie durch ihre freiwillige Bereitschaft unterbunden.

Geschichtlich wäre noch zu berichten, daß die Wehr im Krieg und danach zu Einsätzen zum “Mummendorfer Lager“ ausrücken mußte.
Das Mummendorfer Lager befand sich östlich vom Rosenhof.

Sankt Florian

Jens Kruse,
Wehrführer 1948

Eine großflächig angelegte Barackensiedlung war hier ca. 1939 entstanden. Sie beherbergte zu damaliger Zeit mehrere hundert dänische Bauarbeiter, die der seinerzeit schon geplanten “Vogelfluglinie“ gearbeitet haben. Der Tunnelbau bei Strukamp und die Aufschüttung einer Trasse stammen aus dieser Zeit. Diese Arbeiten wurden dann nach Ausbruch des zweiten Weltkrieges eingestellt.
Danach um 1941 bis Mai 1945 waren im Lager russische Kriegsgefangene untergebracht. Nach der Kapitulation fanden viele Flüchtlings – und Vertriebenen – familien aus dem ehemaligen deutschen Ostgebieten im Barackenlager ihre erste Bleibe.
Ca. 1952 wurden die Baracken von der Gemeinde Landkirchen abgerissen.

Das erste offizielle Treffen nach dem Krieg fand am 13. Januar 1948 statt. Hier wurde über die Neugliederung der Wehr beraten. Es war wohl nicht so einfach Männer zu finden, die bereit waren, in der jetzigen Zeit eine Wehr neu aufzubauen. Trotzdem war nach langem Zureden der Bauer Jens Kruse aus Landkirchen bereit, die Freiwillige Feuerwehr Landkirchen zu führen. Er wurde somit zum neuen Wehrführer gewählt.


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