Anschaffung einer Handdruckspritze

Laut Protokoll der landschaftlichen Versammlung am 21, Mai 1881, Tagungslokal von Gustav Mackeprang in Landkirchen, unter Punkt 4:

Die Handpumpe

Handdruckspritze
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Von der königlichen Kirchspielvogtei ist unter dem 26. April an die landschaftliche Vertretung die Aufforderung gestellt, anstatt der unbrauchbaren Spritze in Landkirchen eine neue Spritze anzuschaffen.
Die Vertreter der Landschaft beschließen, den Herrn Kämmerer Mau, Richter Wilder aus Landkirchen und Richter Mildenstein aus Mummendorf zu beauftragen, mit der Firma Nagel und Söhne in Schleswig in Verbindung zu treten, dahin die Firma aufgefordert wird, nach Fehmarn einen Sachkundigen zu senden, welcher den Zustand der Spritze untersucht und evtl. eine Änderung anordnet, oder die Spritze ganz verwirft. Ebenso soll der Sachkenner andere Spritzen, jedenfalls die Petersdorfer nachsehen. Die Erwählten übernehmen das Nötige. Dann am 08. Oktober 1881 lt. Protokoll vorgenannter Versammlung:

Ferner referierte der Herr Kämmerer Mau als Commandierter bezüglich der Anschaffung oder Reparatur der unbrauchbaren Landkirchener Spritze. Die von Nagel und Söhne in Schleswig erneuerte Spritze ist abgeliefert und für gut befunden. PS.: Diese Spritze ist wahrscheinlich in Nutzung der Freiw. Feuerwehr Landkirchen 1924 übergegangen.

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